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Die Samtgemeinde Elbmarsch hat Anfang 2010 ein Schulgutachten in Auftrag gegeben. Es wurde im Sommer 2010 vorgestellt.
Es wird festgestellt, dass unter Berücksichtigung aller Faktoren die Ernst-Reinstorf-Schule in ihrer heutigen Form in den kommenden Jahren in Gefahr geraten könnte, da die Zahl der Hauptschüler überall, auch in der Elbmarsch, kontinuierlich abnimmt.
Die Wechslerquote von Kindern aus der Elbmarsch auf ein Gymnasium liegt im Vergleich erheblich niedriger als der Durchschnitt von Niedersachsen, mit deutlich erkennbarer Spitze, je weiter die Kinder vom Gymnasium Winsen entfernt wohnen. Dies würde durch ein gymnasiales Angebot in der Elbmarsch, also in Wohnortnähe, verändert werden.
Im Gegenzug würde dadurch die außerordentlich beengte Situation des Gymnasiums Winsen, in dem Schüler aus der Elbmarsch ca. 30% eines Jahrganges stellen, entspannt.
Es wird erklärt, dass für die weitere Entwicklung der Infrastruktur der Elbmarsch eine Erweiterung des schulischen Angebotes dringend empfohlen wird.
Vorgeschlagen wird aufgrund der angenommenen Entwicklung der Schülerzahlen, und unter Berücksichtigung der gültigen gesetzlichen Rahmenbedingungen, eine Außenstelle des Gymnasiums Winsen.
Die zu erwartenden sinkenden Schüleranteile der Ernst-Reinstorf-Schule führen zu dem Vorschlag, diese Außenstelle räumlich in geeigneter Form mit der Ernst-Reinstorf-Schule zu verbinden.
Es wird ausdrücklich erwähnt, dass die Form der Außenstelle des Gymnasiums vorgeschlagen wird, weil (zum Zeitpunkt der Erstellung des Gutachtens) keine andere Schulform rechtlich in Frage kommt.
Dies ist aber mit dem Gesetzentwurf zur Oberschule völlig anders geworden. Die Oberschule erfüllt die gesetzlichen Bedingungen, die die bisherige Schulform Kooperative Gesamtschule, als bisher bestmögliche Schulform, wegen zu geringer Schülerzahlen knapp verfehlt hatte.
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