Elbmarsch macht Schule!
Ortsnahe Beschulung - was spricht alles dafür?



  • Alle Schüler unter einem Dach, aber organisatorisch getrennte Schulformen. Die Oberschule mit gymnasialem Zweig ist im Konzept der Ernst-Reinstorf-Schule eigentlich drei Schulen: Hauptschule, Realschule und Gymnasium als Verbund unter einem Dach. Die Kinder werden in getrennten Klassen für Hauptschüler, Realschüler und Gymnasialschüler unterrichtet. Für jede Schulform gibt es Verantwortliche, die sich in der Schulleitung abstimmen.
  • Durchlässigkeit: Ein notwendiger Wechsel von einer Schulform in die andere ist viel leichter möglich
  • Das Verbleiben im sozialen Umfeld bei Wechsel der Schulform ist in unserer Verbundenen Haupt- und Realschule bereits ein erprobtes und bewährtes Modell. Es würde um die Möglichkeit erweitert, auch zwischen gymnasialem Zweig und anderen Zweigen der Schule ohne Verlust von Freunden und Bekannten wechseln zu können.
  • Sinnvolles gemeinsames Nutzen von Fachräumen (Kunst, Musik, Biologie, Physik, Chemie, Sport) für alle Schulformen
  • Wenig Zeit für den Schulweg - viel Zeit für Lernen, Entwicklung, Freizeit, Hobbies, Vereine. Gerade im ländlichen Raum gibt es eine Vielzahl von Vereinen und die soziale Einbindung der Jugendlichen stärkenden Angeboten. Diese können nur wahrgenommen werden von Jugendlichen, die auch vor Ort sein können.
  • Wegfall der Fahrtkosten zu anderen Schulen, wenn das Angebot vor Ort genutzt werden kann. Es wird sich im ländlichen Raum nie ganz vermeiden lassen, dass Fahrtwege und Fahrtkosten entstehen, da jedes Angebot irgendwo zusammengefasst werden muss. Aber: je kürzer diese Wege sind, desto mehr Zeit bleibt für anderes, und umso geringer sind auch die dadurch entstehenden Kosten.
  • Synergieeffekt: statt eine neue Schule bauen zu müssen, wie andernorts erforderlich, kann eine bestehende Schule sehr kostengünstig erweitert werden. Das ist viel preiswerter.
  • Sehr viel geringere Folgekosten: statt für eine neue Schule in den gesamten Lehrkörper investieren zu müssen, wird hier nur um so viele Lehrerstellen erweitert, wie es erforderlich ist, um den benötigten gymnasialen Unterricht zu gewährleisten.  Dies geschieht ebenso gleitend, wie die Schule wächst. Die gymnasialen Lehrkräfte werden einer eigenen Fachleitung unterstellt, die der Schulleitung der Oberschule angegliedert wird. Da durch den Wegfall von Schülerzahlen an anderen Orten Kapazitäten frei werden, könnte dabei möglicherweise genau wie das langsame Wachsen des neuen Schulzweiges von Jahrgang zu Jahrgang ein gleitender Übergang von einzelnen Lehrkräften von einer Schule zur anderen erfolgen.



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